100 beste Plakate 13

Wenn 5 renommierte Gestalter aus sechs Ländern (Reza Abedini ist iranischer und niederländischer Staatsbürger) für zwei Tage zusammenkommen, um aus fast 1.150 zum Wettbewerb eingereichten Plakaten die 100 besten zu küren, dann steht als erstes die Frage im Raum, was ein Plakat besser macht als andere:

»Es kommuniziert, hat eine Idee und entspricht dem Zeitgeist von 2014«
Wenn die Juroren altersmäßig ein paar Jahrzehnte auseinanderliegen, sind Trends und grafische Modeerscheinungen Gegenstand heißer Diskussionen: alles war schon da. Ein gutes Konzept dagegen ist zeitlos. Und das hat Chancen, ins Buch zu kommen …

Das aber langt noch nicht: »Die Arbeit an Plakaten darf keine Wiederholung der Vergangenheit sein, sondern ein Experiment für die Zukunft« fordert Christophe Gaudard – und sucht frisches Grafikdesign at it’s best.

Jury-Kollege Holger Matthies mahnt, nicht der PlaktArt pour l’Art zu verfallen: „Ich bin ein Plakat, also bin ich“ überzeugt ihn nicht: Plakate sollen sich durch Signifikanz und Einfallsreichtum ins Bewusstsein des Betrachters brennen.

Die Entscheidung der Jury steht. Nun ist es an Ihnen, Anregungen zu finden, Trends zu erkennen und die Frage zu stellen, wie werblich oder wie zweckfrei ein gutes Plakat sein muss/sein darf …
  • base
Verein 100 beste Plakate e.V.

100 beste Plakate 13

Deutschland – Österreich – Schweiz
Gestaltung: 2xGoldstein
Text deutsch | englisch
200 Seiten mit 175 farbigen Abbildungen
Format 21 x 24 cm
Geprägtes Hardcover mit dreiseitigem Buchschnitt

ISBN 978-3-87439-863-3

Medienecho zum Buch
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